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Geranien (Pelargonium)

Geranien, auch unter dem Namen Pelargonien bekannt, gehören zu den beliebtesten Sommerblumen und werden am meisten in Balkonkästen und Gefäßen jeglicher Art verwendet.

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Geranien, auch unter dem Namen Pelargonien bekannt, gehören zu den beliebtesten Sommerblumen und werden am meisten in Balkonkästen und Gefäßen jeglicher Art verwendet. mehr erfahren »
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Geranien (Pelargonium)

Geranien, auch unter dem Namen Pelargonien bekannt, gehören zu den beliebtesten Sommerblumen und werden am meisten in Balkonkästen und Gefäßen jeglicher Art verwendet.

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Pelargonien oder Geranien?

Die Pelargonien werden in Deutschland meist unter ihrem geläufigeren Namen Geranie angeboten. Dies beruht darauf, dass die beliebten Balkonpflanzen bis vor rund 200 Jahren der Gattung Geranium zugeschrieben wurde. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné schrieb in seinen Aufzeichnungen im 18. Jahrhundert noch Geranium africanum als Bezeichnung für die Pelargonie. Dieser Begriff gilt in der Botanik als nicht korrekt, der Name Geranie hat sich jedoch in der Umgangssprache bis heute erhalten. Tatsächlich gehören die beiden Pflanzengattungen der Familie der Storchschnabelgewächse an und einige Pflanzenarten der beiden Gattungen sehen sich sogar ähnlich, obwohl es dennoch Unterscheidungsmerkmale gibt.

Was unterscheidet die Gattungen Pelargonium und Geranium?

Obwohl im Handel die Pelargonien als Geranien angeboten werden, da sich dies als Trivialname durchgesetzt hat, ist es hilfreich die Gattungen unterscheiden zu können. Durch das Wissen über die Eigenschaften der Pflanze, kann ihnen eine entsprechende Pflege zuteilwerden.

1. Unterschiedlicher Blütenaufbau

Der offensichtlichste Unterschied zwischen den beiden Pflanzengattungen ist der Blütenaufbau.

· Drehsymmetrie bei Geranium:

Die Blüten der Gattung Geranium besitzen Blütenanordnungen und –formen, die eine Drehsymmetrie aufweisen. Die Vertreter von Geranium besitzen fünf gleichförmige Blütenblätter. Würde man die Blüten drehen, würden sie irgendwann wieder Deckungsgleich liegen, so wie ein Zahnrad irgendwann wieder so aussehen würde, als würde es in seiner Ausgangsposition liegen, obwohl es gedreht wurde. Dieser Aufbau nennt sich radiärsymmetrisch.

· Monosymmetrie bei Pelargonium:

Die Blüten der Gattung Pelargonium besitzen nur eine Symmetrieachse. Das heißt, die einzelnen Blütenblätter können unterschiedlich angeordnet oder geformt sein und eine Blütenhälfte spiegelt die andere. Pelargonien weisen oberhalb der Blattmitte zwei größere Blütenblätter auf und unterhalb drei kleinere Blätter. Würde man einen Spiegel in die Mitte der Pflanze von oben nach unten legen, würde sich die Blüte spiegeln – links und rechts sehen also gleich aus, während oben und unten unterschiedlich aufgebaut sind. In der Botanik wird dies als monosymmetrisch oder zygomorph bezeichnet.

Ausnahme: von beiden Gattungen gibt es Zuchtformen mit gefüllten Blüten, dann finden sich dort mehr Blütenblätter, der Aufbau bleibt jedoch gleich!

2. Herkunft

Die ursprüngliche Heimat der Pflanzen kann ein Kunde beim Kauf der Gewächse nicht erkennen, dennoch gibt das Wissen darüber erste Anhaltspunkte über verschiedene Eigenschaften der Gattungen.

· Geranium überall zu finden:

Die verschiedenen Pflanzenarten der Gattung Geranium sind auf allen Kontinenten der Erde zu finden. Nur in der Antarktis sind sie nicht verbreitet.

· Pelargonien aus Südafrika:

Während die Gattung Geranium ein echter Weltenbummler ist, befindet sich die ursprüngliche Heimat der Pelargonien hauptsächlich in der Kapflora im Süden Afrikas. Vereinzelt gibt es Arten in der Türkei, Iran, Irak und Neuseeland. Ihren ersten Weg nach Europa fand die Pflanze vermutlich im 17. Jahrhundert.

3. Winterhärte

Die Winterhärte gibt Aufschluss über die Frostverträglichkeit von Pflanzen.

· Geranium ist winterhart:

Die Pflanzen der Gattung Geranium sind im Allgemeinen Stauden, die mehrjährig sind und auch den Winter in Deutschland überstehen ohne Schaden zu nehmen.

· Pelargonium ist nicht frostfest:

Da die Heimat der schönen Pelargonien das wärmere Afrika ist, können sie Frost nicht vertragen. Sie müssen an einem geschützten Ort überwintert werden, sonst sterben sie bei zu kühlen Temperaturen ab. Wie Sie die Pflanzen richtig überwintern, erfahren Sie >>hier<<

4. Wortherkunft

Beide Gattungen wurden nach Vogelarten benannt.

· Geranium: das Wort Geranium entstammt dem griechischen Wort granos für Kranich

· Pelargonium: diese Bezeichnung wurde ebenfalls aus dem Griechischen entnommen, angelehnt an das Wort pelargos für Storch

Welche Ähnlichkeiten besitzen Pelargonien und Geranien?

Die große Gemeinsamkeit der Pelargonien und der Geranien ist ihre Zuteilung zur Familie der Storchschnabelgewächse. Namensgebend sind hier nicht etwa die Blüten, sondern die Fruchtstände der Gattungen - diese erinnern an den Schnabel eines Storches. Da dies sowohl bei den Pelargonien wie auch bei den Geranien zutrifft, werden die Pflanzen zu dieser gemeinsamen Familie gezählt. Weitere gemeinsame Merkmale sind wechsel- oder gegenständig am Stängel angeordnete Laubblätter und ein mehrjähriges Wachstum.

Heilkraft: eine weitere Gemeinsamkeit von Pelargonien und Geranien

Beide Pflanzengattungen werden in der traditionellen oder alternativen Heilkunde genutzt.

1. Pelargonium

· Für die Atemwege

In der traditionellen Afrikanischen Heilkunst und in der europäischen Naturheilkunde werden Extrakte aus den Wurzeln der Kapland-Pelargonie zu einem Arzneistoff gegen eine akute Bronchitis verwendet. Der Extrakt soll eine schleimlösende Wirkung besitzen und wirksam gegen Viren und Bakterien sein. Durch seine Inhaltsstoffe soll verhindert werden, dass die schädlichen Krankheitserreger sich an den Schleimhäuten festsetzen können, zudem soll durch eine Aktivierung der Bronchien-Flimmerhärchen der Abtransport des Schleims verbessert werden. Bekannte Medikamente mit dem Wirkstoff aus der Pelargonie sind unter anderem Umckaloabo, Pelesya, Kaloba und Pelacur.

· Für Parfums

Aus einer der Pelargonien (Pelargonium graveolens) wird das bekannte Geranienöl gewonnen. Dieses findet als Inhaltsstoff von Parfums Verwendung.

2. Geranium

· Für das Herz

Das Ruprechtskraut (Geranium Robertianum), auch als Stinkender Storchschnabel bekannt, findet schon im Mittelalter Erwähnung in den Aufzeichnungen der Universalgelehrten Hildegard von Bingen. Die Pflanze wurde, trotz ihres strengen Duftes, als Heilpflanze für Erkrankungen des Herzens eingesetzt.

· Für Wunden

Gegen Blutungen und für Wunden kam der Rote Storchschnabel (Geranium sanguineum) zum Einsatz. Hautausschläge, Geschwüre und Gelbsucht wurden in der traditionellen Volksmedizin mit dem Roten Storchschnabel behandelt.

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