Gelapptblättrige Waldsteinie
Wildbienenfutterpflanze - dient als gute Nahrungsquelle für viele heimische Wildbienenarten.
- viele Blüten, goldgelb, buttrig glänzend
- horstbildender Bodendecker
- reichblühend
Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Nummer: 43685
Versand in 13 Werktagen
- Besonderheit
- viele Blüten
- Wuchs
- kriechend, teppichartig
- Wuchshöhe
- 25 cm - 30 cm
- Blatt
- dunkelgrün, rundlich, dreizählig, am Rand gezackt
- Blütezeit
- April - Mai
- Blüte
- goldgelb, buttrig glänzend
- Duft
- kein Duft
- Lebensdauer
- mehrjährig, winterhart
- Standort
- halbschattig - schattig
- Winterhärte
- Sehr winterhart bis etwa -25°C.
- Boden
- gut durchlässig, humos, nährstoffarm
- Schnitt
- nur Korrekturschnitt nach Bedarf
- Kübelhaltung
- ja, ab 5 Liter
- Pflanzzeit
- ganzjährig, bei frostfreiem Boden
- Pflanzenbedarf
- bis zu 20 Pflanzen/m²
- Pflanzabstand
- ca. 10 - 20 cm
- Düngung
- gerne einen Langzeitdünger einarbeiten
- Verwendung
- Bodendecker, Steingarten
- Liefergröße
- 15 - 20 cm
- Lieferform
- Im 9 cm Topf
- Lieferzeitraum
- ganzjährig
- Liefermenge
- 1 Pflanze
Waldsteinia geoides – horstbildender Bodendecker für Halbschatten und Schatten
Waldsteinia geoides, auch als Ungarwurz oder Gold-Erdbeere bekannt, ist eine robuste Staude für Gartenbereiche, die anderen Pflanzen zu dunkel sind. Unter Gehölzen, an Nordseiten oder im Schatten von Hecken bildet die Staude dichte, gelappte Blattrosetten und schließt den Boden zuverlässig. Im Frühjahr öffnen sich zahlreiche leuchtend gelbe, schalenförmige Blüten auf zarten Stielen und bringen Farbe in schattige Ecken. Die Blütezeit liegt je nach Witterung etwa zwischen April und Juni.
Horstig statt wuchernd – der Unterschied zu Waldsteinia ternata
Der wichtigste Vorteil dieser Art: Der Wuchs ist horstbildend, und im Gegensatz zu Waldsteinia ternata entstehen kaum Ausläufer. Damit bleibt die Pflanze dort, wo du sie gesetzt hast. Du kannst sie gezielt in kleinen Tuffs pflanzen, als Einfassung entlang von Wegen verwenden oder mit anderen Stauden kombinieren, ohne dass sie ihre Nachbarn verdrängt. Für artenreiche Beete in Gehölznähe ist sie deshalb ein besonders verträglicher Partner. Auch die Unterpflanzung mit Zwiebelblühern gelingt gut: Der frische Austrieb im Frühjahr kaschiert das einziehende Laub der Frühblüher.
Standort und Pflanzung
Am besten gedeiht Waldsteinia geoides im Halbschatten bis Schatten. Humose, durchlässige Böden sind ideal, und sowohl frische als auch zeitweise trockene Bedingungen werden gut vertragen. Staunässe mag die Staude dagegen nicht. Da sie Wurzeldruck gut aushält, eignet sie sich für die oft schwierige Fläche unter Bäumen und großen Sträuchern. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern und wird ähnlich breit. Für eine geschlossene Fläche rechnest du mit rund neun bis elf Pflanzen pro Quadratmeter bei einem Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern. Besonders natürlich wirkt die Wildstaude in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren.
Pflegeleicht und langlebig
Diese Wildart ist winterhart, sehr langlebig und ausgesprochen pflegeleicht. Ist sie einmal eingewachsen, braucht sie kaum Zuwendung: Wässern in längeren Trockenphasen und ein Rückschnitt, wenn das Laub im Herbst verbräunt, genügen in der Regel. Der dichte Blattteppich unterdrückt unerwünschten Beiwuchs und spart dir Zeit beim Jäten. Vermehren lässt sich die Staude einfach durch Teilung älterer Pflanzen – so bekommst du nach einigen Jahren kostenlosen Nachschub für weitere Beete.
Die gelben Blüten liefern im Frühjahr Nahrung für Insekten und ergänzen naturnahe Pflanzungen sinnvoll. Ob als flächiger Bodendecker für dein Schattenbeet, als ruhige Begleitstaude im Gehölzrand oder als Einfassung: Waldsteinia geoides verbindet dekorative Wirkung mit geringem Pflegeaufwand und bleibt dabei schön in Form.
Hier findest du die wichtigsten Tipps zur Pflanzung und Pflege deiner Stauden:
Boden und Standort:
Es gibt für jeden Garten die richtige Staude. Für Sonne und Schatten, feuchte oder trockene Standorte bieten wir passende Staudenpflanzen. Winterharte, robuste Bodendecker wie Katzenminze und Storchschnabel wachsen fast überall, anspruchsvollere Staudenarten könntest du zur Bepflanzung von Töpfen verwenden.
Stauden im Garten:
Stauden heißen die mehrjährigen, meist krautigen Pflanzen, die sich über Winter zurückziehen und im Frühjahr neu austreiben. Gärtnerisch werden auch manche leicht verholzte Halbsträucher wie Stauden genutzt, zum Beispiel Lavendel und Immergrün.
Pflanzung im Staudenbeet:
Hohe Stauden wie Rittersporn planst du bei der Gartengestaltung für Plätze weiter hinten, eine mittlere Wuchshöhe wie Steppensalbei in der Beetmitte, und Kriechende wie Thymian am Rand, oder auf Mauern.
Entferne gründlich alles Unkraut: Mehrjährige Gartenpflanzen machen das Graben später schwierig. Achte auf den empfohlenen Pflanzabstand, die meisten Staudenpflanzen werden mit der Zeit noch breiter! Stelle die Stauden vor dem Pflanzen mit Töpfen auf, bis dir die Anordnung gefällt. Nimm vorsichtig den Topf ab, lockere die Wurzeln, mache ein Pflanzloch und setze die neuen Stauden fest in die Erde.
Wasser:
Beim Einpflanzen im Kübel achte darauf, dass das Gefäß einen guten Wasserablauf hat. Staunässe schadet Stauden im Topf mehr als Trockenheit. Setze einen Untersetzer darunter.
Gieße beim Pflanzen üppig an und halte das Beet in den ersten Wochen feucht. Mit der Zeit kannst du seltener gießen, dann verwurzeln die mehrjährigen Pflanzen sich besonders tief. An sonnigen Standorten lohnt sich ganzjährig das Abdecken der Erde mit Mulch oder Laub.
Im Winter:
Eine Laubschicht schützt den Boden und die winterharten Pflanzen vor Wind und Frost. Bei Herbstpflanzung kannst du zum Abdecken im ersten Jahr ein Vlies einsetzen, um empfindliche Pflanzenteile zu schützen. An warmen Frühlingstagen lüften!
Rückschnitt:
Viele blühende Stauden sind durch die lange Blütezeit sehr bienenfreundlich. Durch (teilweisen) Rückschnitt direkt nach der Blüte bringen die Blumen eine kleine Nachblüte.
Gärtnertipp:
Wenn du die letzten Blütenstände und braunen Blätter erst im Frühjahr schneidest, bieten sie den Garteninsekten einen Unterschlupf für den Winter.
Staudendünger:
Gib deinen Prachtstauden genug Nährstoffe: Im Frühling mit Kompost und Staudendünger versorgt, bringen Prachtstauden wie Phlox und Sonnenhut stärkere Triebe und größere Blütenpracht. Wildstauden wie Schafgarbe gedeihen lieber an mageren Standorten und sind besonders pflegeleicht.
Lerne deine Stauden kennen! So werden sie jedes Jahr schöner, und Ihr wachst zusammen!
Fragen vor dem Kauf
Infos zu Paketlaufzeiten und unserem sorgfältigem Versand findest du hier:
Wenn du Hilfe brauchst, erreichst du über das Kontaktformular schnell einen Mitarbeiter. Per Telefon sind wir unter 04123 90380 zu unseren Geschäftszeiten erreichbar.
Nicht ganz, denn die Bilder in unserem Shop zeigen dir, wie die Pflanze später in deinem Garten aussehen wird. Die gelieferten Pflanzen können je nach Jahreszeit etwas anders aussehen.
Manchmal werden die Pflanzen vor dem Versand zurückgeschnitten, um ein besseres Anwachsen zu gewährleisten. Außerdem sehen viele Pflanzen im Herbst naturgemäß weniger prachtvoll aus als im Frühling oder Sommer. Das Aussehen hängt also auch von der Jahreszeit ab – wir garantieren aber, dass die Pflanzen gesund und bereit für einen guten Start in deinem Garten sind!
Die meisten unserer Pflanzen stammen aus eigener Produktion oder aus der direkten Umgebung im Baumschulgebiet Pinneberg. Das sorgt nicht nur für kurze Lieferwege, sondern garantiert auch eine optimale klimatische Anpassung.
Einige wenige Pflanzen beziehen wir aus dem europäischen Umland, beispielsweise aus den Niederlanden.
Tipps und Inspiration findest du in unserem Blog, der viele hilfreiche Infos rund um die richtige Pflanzenwahl bietet.
Außerdem geben dir die Informationen direkt bei den Pflanzen im Shop einen guten Überblick. Hier findest du wichtige Hinweise zu Standort, Pflegeleichtigkeit und weiteren Eigenschaften – so kannst du sicher sein, dass die Pflanze perfekt zu deinem Garten passt!
Ratgeber
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