Nachtviole
- angenehm duftende Blüten
- in kleinen Mengen essbare Blüten
- bevorzugt sonnige Standorte
Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Nummer: 40012
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- Wuchshöhe
- 60 cm - 70 cm
- Wuchsbreite
- 30 cm - 50 cm
- Blütezeit
- Juni - August
- Blüte
- violett
- Lebensdauer
- mehrjährig, winterhart
- Standort
- sonnig
- Boden
- durchlässig, nährstoffreich
- Schnitt
- Rückschnitt nach der ersten Blüte
- Kübelhaltung
- ja, ab 10 - 20 Liter
- Pflanzabstand
- 30 cm
- Lieferform
- Im 0,5 Liter Topf
- Lieferzeitraum
- ganzjährig
Die Nachtviole (Hesperis matronalis), auch bekannt als Gewöhnliche Nachtviole, ist eine bezaubernde heimische Staude mit einem reichen kulturellen und botanischen Erbe. Sie zeichnet sich durch ihren buschartigen, aufrechten Wuchs aus und erreicht eine Höhe von 60-70 cm sowie eine Wuchsbreite von 30-50 cm. Die Pflanze ist zweijährig bis staudig/kurzlebig und bevorzugt humusreiche Böden. Besonders auffällig sind ihre schalenförmigen, violetten Blüten, die zwischen Juni und August erscheinen und einen angenehmen Duft verströmen. Dieser Duft, der besonders am Abend intensiv wird, zieht Nachtfalter und Schwebefliegen an und hat der Pflanze den Beinamen "Mondscheindufter" eingebracht.
Interessanterweise wurde die Nachtviole bereits im 17. Jahrhundert in Mitteleuropa erwähnt und damals wegen ihres Duftes und ihrer heilpflanzlichen Wirkungen geschätzt. Sie wurde zur Herstellung von Heilmitteln und Salben verwendet und war für ihre schweiß- und harntreibenden Eigenschaften bekannt. Heute findet sie eher selten Verwendung in der Heilpflanzenkunde, aber ihre historische Bedeutung als Allheilmittel ist bemerkenswert. Die Nachtviole gedeiht in Höhen bis zu 1200 Metern und bevorzugt nährstoffreiche, frische, durchlässige Böden, die teils steinig, sandig oder lehmig sein können. Sie fühlt sich besonders wohl bei Sträuchern und Laubbäumen und ist ideal für Freiflächen und am Gehölzrand.
Die Blüten der Nachtviole können nicht nur als dekorative Elemente in Gärten verwendet werden, sondern auch als essbare Dekoration für süße Nachspeisen. Sie sollten jedoch in moderaten Mengen verzehrt werden. Historisch fand die Nachtviole ihren Platz in Bauerngärten, wo sie einen bezaubernden Kontrast zu anderen Pflanzen wie Stockrosen bildete. Auch heute noch ist sie in Kräutergärten zu finden, nicht nur als Würzmittel für Salate, sondern auch wegen ihres anhaltenden kulturellen und botanischen Wertes. Die winterharte Pflanze kann auch getrocknet und als Duftdekor verwendet werden, um Räumen einen angenehmen Duft zu verleihen
Hier findest du die wichtigsten Tipps zur Pflanzung und Pflege deiner Stauden:
Boden und Standort:
Es gibt für jeden Garten die richtige Staude. Für Sonne und Schatten, feuchte oder trockene Standorte bieten wir passende Staudenpflanzen. Winterharte, robuste Bodendecker wie Katzenminze und Storchschnabel wachsen fast überall, anspruchsvollere Staudenarten könntest du zur Bepflanzung von Töpfen verwenden.
Stauden im Garten:
Stauden heißen die mehrjährigen, meist krautigen Pflanzen, die sich über Winter zurückziehen und im Frühjahr neu austreiben. Gärtnerisch werden auch manche leicht verholzte Halbsträucher wie Stauden genutzt, zum Beispiel Lavendel und Immergrün.
Pflanzung im Staudenbeet:
Hohe Stauden wie Rittersporn planst du bei der Gartengestaltung für Plätze weiter hinten, eine mittlere Wuchshöhe wie Steppensalbei in der Beetmitte, und Kriechende wie Thymian am Rand, oder auf Mauern.
Entferne gründlich alles Unkraut: Mehrjährige Gartenpflanzen machen das Graben später schwierig. Achte auf den empfohlenen Pflanzabstand, die meisten Staudenpflanzen werden mit der Zeit noch breiter! Stelle die Stauden vor dem Pflanzen mit Töpfen auf, bis dir die Anordnung gefällt. Nimm vorsichtig den Topf ab, lockere die Wurzeln, mache ein Pflanzloch und setze die neuen Stauden fest in die Erde.
Wasser:
Beim Einpflanzen im Kübel achte darauf, dass das Gefäß einen guten Wasserablauf hat. Staunässe schadet Stauden im Topf mehr als Trockenheit. Setze einen Untersetzer darunter.
Gieße beim Pflanzen üppig an und halte das Beet in den ersten Wochen feucht. Mit der Zeit kannst du seltener gießen, dann verwurzeln die mehrjährigen Pflanzen sich besonders tief. An sonnigen Standorten lohnt sich ganzjährig das Abdecken der Erde mit Mulch oder Laub.
Im Winter:
Eine Laubschicht schützt den Boden und die winterharten Pflanzen vor Wind und Frost. Bei Herbstpflanzung kannst du zum Abdecken im ersten Jahr ein Vlies einsetzen, um empfindliche Pflanzenteile zu schützen. An warmen Frühlingstagen lüften!
Rückschnitt:
Viele blühende Stauden sind durch die lange Blütezeit sehr bienenfreundlich. Durch (teilweisen) Rückschnitt direkt nach der Blüte bringen die Blumen eine kleine Nachblüte.
Gärtnertipp:
Wenn du die letzten Blütenstände und braunen Blätter erst im Frühjahr schneidest, bieten sie den Garteninsekten einen Unterschlupf für den Winter.
Staudendünger:
Gib deinen Prachtstauden genug Nährstoffe: Im Frühling mit Kompost und Staudendünger versorgt, bringen Prachtstauden wie Phlox und Sonnenhut stärkere Triebe und größere Blütenpracht. Wildstauden wie Schafgarbe gedeihen lieber an mageren Standorten und sind besonders pflegeleicht.
Lerne deine Stauden kennen! So werden sie jedes Jahr schöner, und Ihr wachst zusammen!
Fragen vor dem Kauf
Infos zu Paketlaufzeiten und unserem sorgfältigem Versand findest du hier:
Wenn du Hilfe brauchst, erreichst du über das Kontaktformular schnell einen Mitarbeiter. Per Telefon sind wir unter 04123 90380 zu unseren Geschäftszeiten erreichbar.
Nicht ganz, denn die Bilder in unserem Shop zeigen dir, wie die Pflanze später in deinem Garten aussehen wird. Die gelieferten Pflanzen können je nach Jahreszeit etwas anders aussehen.
Manchmal werden die Pflanzen vor dem Versand zurückgeschnitten, um ein besseres Anwachsen zu gewährleisten. Außerdem sehen viele Pflanzen im Herbst naturgemäß weniger prachtvoll aus als im Frühling oder Sommer. Das Aussehen hängt also auch von der Jahreszeit ab – wir garantieren aber, dass die Pflanzen gesund und bereit für einen guten Start in deinem Garten sind!
Die meisten unserer Pflanzen stammen aus eigener Produktion oder aus der direkten Umgebung im Baumschulgebiet Pinneberg. Das sorgt nicht nur für kurze Lieferwege, sondern garantiert auch eine optimale klimatische Anpassung.
Einige wenige Pflanzen beziehen wir aus dem europäischen Umland, beispielsweise aus den Niederlanden.
Tipps und Inspiration findest du in unserem Blog, der viele hilfreiche Infos rund um die richtige Pflanzenwahl bietet.
Außerdem geben dir die Informationen direkt bei den Pflanzen im Shop einen guten Überblick. Hier findest du wichtige Hinweise zu Standort, Pflegeleichtigkeit und weiteren Eigenschaften – so kannst du sicher sein, dass die Pflanze perfekt zu deinem Garten passt!
Ratgeber
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