Lampenputzergras 'Hameln'
- Bildet zahlreiche Blütenähren aus
- Sehr winterhart und treib spät im Frühjahr aus
- Kein Rückschnitt nötig
Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Nummer: 90312
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- Besonderheit
- auch 'Niedriges Federborstengras' genannt
- Wuchs
- kompakt, kissenförmig
- Wuchshöhe
- 50 cm - 60 cm
- Blatt
- rau, lang, spitz, sehr dünn, fein, filigran
- Blütezeit
- August - Oktober
- Blüte
- hellbraune Ähren, dekorative Püschel-Wedel
- Duft
- kein Duft
- Lebensdauer
- mehrjährig, winterhart
- Wurzelwuchs
- Flachwurzler
- Standort
- sonnig - halbschattig
- Boden
- durchlässig, trocken aber frisch
- Kübelhaltung
- ja, ab 25 - 30 Liter
- Pflanzzeit
- ganzjährig bei frostfreiem Boden
- Pflanzabstand
- 60-80 cm
- Verwendung
- Begleitpflanze zu außergewöhnlichen Blüten
- Lieferform
- Im 3 Liter Topf
- Lieferzeitraum
- ganzjährig
Das Lampenputzergras 'Hameln' ist aus unseren Gärten nicht mehr wegzudenken. Es bringt eine natürlich-wilde Atmosphäre in den Garten und wirkt malerisch zwischen Stauden.
Von Juli bis September bereichert es den spätsommerlichen Garten mit seinen hohen Blütenähren. Die zwischen 40 und 80 cm hohen, rötlichen Rispen bleiben lange stehen und haben auch im Winter einen hohen Zierwert. Pennisetum eignet sich auch toll als Trockengras für Kränze und Gestecke.
Die filigranen Blätter sind frischgrün und werden im Herbst gelblich.
Botanik
Die Gattung Pennisetum gehört zur Pflanzenfamilie der Süßgräser / Poaceae. In dieser Familie finden sich die meisten unserer Getreidearten, wie Mais, Weizen und Reis. Lampenputzergräser tragen Blütenstände, die an Flaschenbürsten erinnern. Manchmal wird das Gras deshalb auch Flaschenputzergras oder Pfeifenputzergras genannt, eine weitere Bezeichnung ist Federborstengras. Auf Englisch heißt es wegen seiner hübschen Wuchsform Chinese Fountain Grass, wörtlich "chinesisches Springbrunnen-Gras".
Lampenputzergras Standort
Das Lampen Putzergras 'Hameln' ist sehr anspruchslos und wächst auf fast jedem Boden. Es mag gerne Sonne und ist für große Steingärten hervorragend geeignet, sowie für andere freie Flächen mit trockenem bis frischem Boden. Auch als Auflockerung und Ruhepunkt in Staudenbeeten ist 'Hameln' zu verwenden.
Die Pflanze selber kommt mit wenig Nährstoffen zurecht und braucht auf normalem Gartenboden keinen zusätzlichen Dünger. In Trockenzeiten mag sie gelegentlich ein wenig zusätzliche Bewässerung. Um einem sehr sandigen Boden für das Lampen Putzergras mehr Wasserhaltekraft zu geben, kannst du vor dem Pflanzen etwas Lehm, Bentonit, Schafwolle oder mit Flüssigdünger getränkte Holzkohle einarbeiten.
Lampenputzergras im Kübel
Sehr schön ist ein Topf oder Kasten mit Federborstengras draußen auf der Fensterbank. Es zeigt weich schwingend den leisesten Windhauch an und bildet einen feinen, halb durchsichtigen Rahmen für den Blick nach draußen. Auch als schicken Strand-Hintergrund für den Lieblingsplatz im Liegestuhl auf der Terrasse könnte man Lampenputzergras kaufen.
Pflanzabstände
Du brauchst etwa 2 bis 4 Pflanzen pro Quadratmeter, je nachdem, ob du eher eine Grasfläche oder Einzelpflanzen sehen möchtest. Da das Ziergras hübsche Büschel bildet, die, einzeln gepflanzt, wie Blumensträße überhängen, ist eine "weite" Pflanzung auch in Beeten optisch überhaupt kein Nachteil. Als Faustregel gilt ein Pflanzabstand von gut 60 cm.
Im Topf oder Gefäß braucht jede Pflanze ca. 30 Liter Erde für sich. Dekorative Gräser gedeihen meist besser in einer nährstoffarmen Erde als in einer zu stark gedüngten. Du kannst auch Universalerde mit Sand abmagern, oder eine eigene Mischung aus der Hälfte Sand und je einem Viertel Kompost und Gartenerde verwenden. Verwende Töpfe mit Wasserabzuglöchern und Untersetzer. So kannst du den Wurzelballen gelegentlich "von unten" durch Füllen des Untersetzers wässern.
Rückschnitt
Das Pfeifenputzergras sollte erst im Frühling zurückgeschnitten werden. Es sieht über Winter mit seinen bewegten Blütenständen sehr schön aus, besonders wenn es nach einer Frostnacht mit Raureif überzogen ist. Das gelb werdende Gras schützt die Wurzel vor Frost und bietet Insekten einen Überwinterungsort in deinem Garten. Im April kann das Gras etwa 15 cm über dem Boden abgeschnitten werden, um Platz für den frischen Austrieb zu machen.
Natürlich kannst du ab dem Spätsommer immer wieder blühende Halme des Grases für Sträuße oder Kränze schneiden.
Ideen und Kombinationen mit Flaschenputzergras
Als Begleitpflanze passt Pennisetum alopecuroides wunderbar zu Wildstauden und verleiht dem Staudenbeet eine sanfte, bewegte Struktur: Der Muskateller Salbei oder die rote Gartenlupine stellen ihre prächtigen Blütenkerzen wunderbar in dem prärieartigen Flair von Gräsern zur Schau. Auch die Pflanzung neben Edeldisteln oder ein leuchtender Teppich aus blutrotem Storchschnabel zwischen den im Wind wiegenden Gräsern sieht sehr schön aus.
Eine reine Kombination verschiedener Ziergräser im Kübel oder Hochbeet ist eine angenehme Gesellschaft. Federgras, kleines Pampasgras und Garten-Reitgras passen gut zu Pennisetum. Auf dem sonnigen Balkon oder Dachgarten erinnern sie an Dünen oder grasbewachsene Berge und können den Erholungswert eines Sitzplatzes sehr steigern.
Hier findest du die wichtigsten Tipps zur Pflanzung und Pflege deiner Stauden:
Boden und Standort:
Es gibt für jeden Garten die richtige Staude. Für Sonne und Schatten, feuchte oder trockene Standorte bieten wir passende Staudenpflanzen. Winterharte, robuste Bodendecker wie Katzenminze und Storchschnabel wachsen fast überall, anspruchsvollere Staudenarten könntest du zur Bepflanzung von Töpfen verwenden.
Stauden im Garten:
Stauden heißen die mehrjährigen, meist krautigen Pflanzen, die sich über Winter zurückziehen und im Frühjahr neu austreiben. Gärtnerisch werden auch manche leicht verholzte Halbsträucher wie Stauden genutzt, zum Beispiel Lavendel und Immergrün.
Pflanzung im Staudenbeet:
Hohe Stauden wie Rittersporn planst du bei der Gartengestaltung für Plätze weiter hinten, eine mittlere Wuchshöhe wie Steppensalbei in der Beetmitte, und Kriechende wie Thymian am Rand, oder auf Mauern.
Entferne gründlich alles Unkraut: Mehrjährige Gartenpflanzen machen das Graben später schwierig. Achte auf den empfohlenen Pflanzabstand, die meisten Staudenpflanzen werden mit der Zeit noch breiter! Stelle die Stauden vor dem Pflanzen mit Töpfen auf, bis dir die Anordnung gefällt. Nimm vorsichtig den Topf ab, lockere die Wurzeln, mache ein Pflanzloch und setze die neuen Stauden fest in die Erde.
Wasser:
Beim Einpflanzen im Kübel achte darauf, dass das Gefäß einen guten Wasserablauf hat. Staunässe schadet Stauden im Topf mehr als Trockenheit. Setze einen Untersetzer darunter.
Gieße beim Pflanzen üppig an und halte das Beet in den ersten Wochen feucht. Mit der Zeit kannst du seltener gießen, dann verwurzeln die mehrjährigen Pflanzen sich besonders tief. An sonnigen Standorten lohnt sich ganzjährig das Abdecken der Erde mit Mulch oder Laub.
Im Winter:
Eine Laubschicht schützt den Boden und die winterharten Pflanzen vor Wind und Frost. Bei Herbstpflanzung kannst du zum Abdecken im ersten Jahr ein Vlies einsetzen, um empfindliche Pflanzenteile zu schützen. An warmen Frühlingstagen lüften!
Rückschnitt:
Viele blühende Stauden sind durch die lange Blütezeit sehr bienenfreundlich. Durch (teilweisen) Rückschnitt direkt nach der Blüte bringen die Blumen eine kleine Nachblüte.
Gärtnertipp:
Wenn du die letzten Blütenstände und braunen Blätter erst im Frühjahr schneidest, bieten sie den Garteninsekten einen Unterschlupf für den Winter.
Staudendünger:
Gib deinen Prachtstauden genug Nährstoffe: Im Frühling mit Kompost und Staudendünger versorgt, bringen Prachtstauden wie Phlox und Sonnenhut stärkere Triebe und größere Blütenpracht. Wildstauden wie Schafgarbe gedeihen lieber an mageren Standorten und sind besonders pflegeleicht.
Lerne deine Stauden kennen! So werden sie jedes Jahr schöner, und Ihr wachst zusammen!
Fragen vor dem Kauf
Infos zu Paketlaufzeiten und unserem sorgfältigem Versand findest du hier:
Wenn du Hilfe brauchst, erreichst du über das Kontaktformular schnell einen Mitarbeiter. Per Telefon sind wir unter 04123 90380 zu unseren Geschäftszeiten erreichbar.
Nicht ganz, denn die Bilder in unserem Shop zeigen dir, wie die Pflanze später in deinem Garten aussehen wird. Die gelieferten Pflanzen können je nach Jahreszeit etwas anders aussehen.
Manchmal werden die Pflanzen vor dem Versand zurückgeschnitten, um ein besseres Anwachsen zu gewährleisten. Außerdem sehen viele Pflanzen im Herbst naturgemäß weniger prachtvoll aus als im Frühling oder Sommer. Das Aussehen hängt also auch von der Jahreszeit ab – wir garantieren aber, dass die Pflanzen gesund und bereit für einen guten Start in deinem Garten sind!
Die meisten unserer Pflanzen stammen aus eigener Produktion oder aus der direkten Umgebung im Baumschulgebiet Pinneberg. Das sorgt nicht nur für kurze Lieferwege, sondern garantiert auch eine optimale klimatische Anpassung.
Einige wenige Pflanzen beziehen wir aus dem europäischen Umland, beispielsweise aus den Niederlanden.
Tipps und Inspiration findest du in unserem Blog, der viele hilfreiche Infos rund um die richtige Pflanzenwahl bietet.
Außerdem geben dir die Informationen direkt bei den Pflanzen im Shop einen guten Überblick. Hier findest du wichtige Hinweise zu Standort, Pflegeleichtigkeit und weiteren Eigenschaften – so kannst du sicher sein, dass die Pflanze perfekt zu deinem Garten passt!
Ratgeber
Schluss mit dem Präsentierteller! Wenn du deinen Garten oder deine Terrasse in eine ungestörte Wohlfühloase verwandeln willst, ist Bambus deine absolute Geheimwaffe. Er wächst rasant, rauscht beruhigend im Wind und bleibt auch im tiefsten Winter herrlich grün. Doch welcher Bambus passt zu dir und deinem Platzangebot?
In diesem Pflanzratgeber erfährst Du Schritt für Schritt, wie Du Deine neuen GARTEN SCHLÜTER® Pflanzen optimal einsetzt, typische Fehler vermeidest und die beste Grundlage für gesundes Wachstum schaffst.
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