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Brunnenkresse Nasturtium officinale

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Beschreibung - Brunnenkresse

Brunnenkresse oder Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale) wird als Gemüse und Heilpflanze geschätzt. Auch unter den volkstümlichen Namen Bachkresse, Bachbitterkraut, Bitterkresse, Bittersalat, Wasserkresse, Wassersenf oder Weiße Kresse ist sie bekannt.

Sie wächst hauptsächlich an feuchten Standorten und wird in Europa seit dem Mittelalter als Heilkraut und Nahrungspflanze geschätzt. Botanisch gehört die Brunnenkresse zur Familie der Kreuzblütlergewächse (Brassicaceae). Damit ist sie verwandt mit Senf, Kohl und Rucola. Ursprünglich stammt sie vermutlich aus Südosteuropa und Westasien. Heute kommt die Pflanze beinahe weltweit auch wildwachsend vor. Allerdings ist die Echte Brunnenkresse selten geworden, denn sie ist Opfer der Umweltverschmutzung geworden. Sie benötigt klares, sauberes Wasser aus Bächens, Flüssen und Teichen.

Die Echte Brunnenkresse ist eine ausdauernde Pflanze, die ein krautiges Aussehen besitzt. Die Pflanze kriecht mit ihren Sprossen am Grund von Quellen, Teichen und Bächen entlang. Dabei können die Sprosse eine Länge von bis zu 60 cm erreichen. Sie bildet hohle Stängel, die auf und über der Wasseroberfläche wachsen und aus dem Gewässer herausragen (Wasserkresse). Die Seitenblätter sind fleischig, ellipsenförmig und dunkelgrün. Endblätter haben eine herzförmige Form. Im Hochsommer erscheint eine weiße Blüte.

Die Ernte sollte möglichst bis zur Blüte erfolgen. Dazu werden die Spitzen des Krautes den ganzen Sommer über 5-8 cm lang abgeschnitten. Die Pflanze wächst mäßig auch im Winter und kann geerntet werden.

Verwendung: Die aromatische Brunnenkresse hat einen angenehmen Geschmack: Leicht rettichartig bis scharf. Lecker in gemischten Blattsalaten, im Kartoffelsalat, in Kräutersoßen, im Quarkdip, auf Sandwiches, im Auflauf, in der Suppe oder im angesagten grünen Smoothie. Ein Pesto aus frischer Brunnenkresse ist besonders würzig-aromatisch. Insgesamt gilt: Vorsicht bei der Dosierung! Die Brunnenkresse überdeckt mit ihrem starken Geschmack leicht das Aroma anderer Zutaten.

Zu Heilzwecken geerntet, sammelt man sie unbedingt vor der Blüte und trocknet sie.

Der Brunnenkresse werden viele heilende Wirkungen zugeschrieben. Bei Husten, Verdauungsstörungen, bei Problemen mit der Galle, Rheuma und Appetitlosigkeit soll sie helfen. Sie stärkt ganz allgemein das Immunsystem, reinigt das Blut, kurbelt den Stoffwechsel an und ist damit ein ideales Kraut für die Frühjahrskur. Der Saft kann bei Hautproblemen wie Ekzemen und Ausschlägen verwendet werden. Dazu wird eine Abkochung hergestellt: Auf einen Liter Wasser kommt eine Hand voll gereinigter Kresse. Man kocht sie weich, kühl sie ab und siebt sie anschließend durch ein Tuch oder ein feines Sieb. Mit dieser Flüssigkeit wird die kranke oder durch zuviel Sonne angegriffene Haut gewaschen.

Getrocknet ist sie auch als Heiltee verwendbar. Er wirkt entwässernd, hilft so gegen Ödeme, verbessert Gichtsymptome und wirkt gegen Schleimansammlungen in der Lunge.

Saft der Brunnenkresse kann im Entsafter hergestellt werden. Durch Beigabe einer Tomate oder Möhre wird der Geschmack verbessert.

Inhaltsstoffe: Brunnenkresse liefert viel Vitamin C, auch in der kalten Jahreszeit. An Mineralstoffen hat es viel Calzium zu bieten.

Als Standort kommt ein halbschattiger bis schattiger Standort infrage. Wichtig ist eine ausreichende Bewässerung. Ideal wäre die Uferzone eines kleinen Teiches. Oder säen Sie die Kresse in ein wasserdichtes Gefäß, z. B. in einen mit Folie ausgelegten Balkonkasten oder Kübel. Im Topf sollte man jeden zweiten Tag das Wasser wechseln, da die Brunnenkresse sauerstoffreiches Frischwasser benötigt.

Die Aussaat erfolgt im Mai, Juni und Juli in mageren, sandigen Boden. Dazu den Samen breitwürfig ausbringen, andrücken und mit Sand bedecken. Von Anfang an gut feucht halten. Der Wasserspiegel sollte knapp bis unter die Samen reichen. Bei Temperaturen um die 20 °C beträgt die Keimdauer 2 bis 3 Wochen. Bis Ende Juli bilden sich kräftige junge Pflanzen, die im Abstand von 15 x 15 cm in sandige, neutrale Erde verpflanzt werden sollten. Kräftiges Rückschneiden nach der Blüte fördert das Wachstum und die Verzweigung.

Genussreif ist die Kresse dann, je nach Ausssattermin im Juni, Juli und August. Eine zweite Erntezeit nach der Blüte ist im Herbst: ab September bis in den Oktober.

Der Inhalt eines Tütchens ist ausreichend für 0,5 qm.

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