Winterharte Kräuter

Durch ausgewählte Küchenkräuter wird so manches Gericht erst richtig zum Genuss. Da lohnt es sich, selbst Kräuter anzubauen, egal ob im Beet oder im Topf. Im Sommer kein Problem – und im Winter?
Obwohl zahlreiche hierzulande beliebte Küchenkräuter aus dem Mittelmeerraum stammen, kommen viele von ihnen auch mit unseren kühleren Temperaturen gut zurecht. Doch welche Kräuter sind winterhart und welche nicht? Mit den richtigen Tipps  überwintern Ihre Kräuter in jedem Fall.

Welche Kräuter sind winterhart?

Die meisten Thymian – Sorten. Ähnlich sieht es beim Oregano aus – seine Blätter welken jedoch zum Winter hin. Minze überlebt den Frost ganz locker: Sie bildet unterirdische Triebe aus, so dass die Pflanzen im Frühjahr auch an anderen Stellen als erwartet auftauchen können. Da Minze dem Boden viele Nährstoffe entzieht, sollte sie nach etwa drei Jahren umgepflanzt werden.

Waldmeister braucht die Kälte, um zu keimen. Die Aussaat erfolgt daher in den Wintermonaten an einem schattigen, feuchten Standort, zum Beispiel unter Bäumen oder Büschen. Dort ist er im Idealfall auch vor eisigem Wind geschützt. Man kann zum Schutz vor Frost Laub anhäufeln, das beim Verrotten gleich Nährstoffe liefert.

So machen Sie Ihre Kräuter winterfest

Ganz sicher geht man, wenn man die Kräuter mit Tannenzweigen oder Rindenmulch vor Frost schützt, insbesondere bei sogenannten Kahlfrösten, wenn also kein Schnee liegt. Für Schnittlauchdagegen ist Frost bis in die Wurzeln sogar förderlich. Er sollte im Herbst zurückgeschnitten werden, damit er im Frühjahr kräftig austreibt. Auch Petersilie kann auf diese Weise überwintern, allerdings nur einmal: Die Pflanze ist zweijährig.
Hat man Kräuter in Kübeln und Töpfen angepflanzt, sind es vor allem die Pflanzgefäße selbst, die bei Frost gefährdet sind – sie können zerplatzen. Um dies zu verhindern, empfehlen sich folgende Maßnahmen:

  • legen Sie unter den Topf eine Styropor- oder Holzplatte, diese dient als Isolierschicht gegenüber dem gefrorenen Boden und verhindert Staunässe
  •  zusätzlich können Sie die Töpfe in Luftpolsterfolie, Kokos- oder Jutematten einwickeln und diese an einen geschützten Ort z. B. die Hauswand stellen

 

Nicht winterharte Kräuter

Rosmarin, einige Thymiane, LavendelBasilikum oder Lorbeer zählen zu den nicht winterhartenKräutern. Sie verlangen ein geeignetes Winterquartier.

  • stellen Sie Ihre Kräuter in einen hellen aber ziemlich kühlen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit
  • die Temperatur sollte maximal 10 Grad betragen
  • gießen Sie die Kräuter hin und wieder, aber vermeiden Sie Staunässe
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