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Kräuter aufbewahren und konservieren

Die Aufbewahrung von Kräutern ist ein jahrhundertealtes Brauchtum, das durch neue Methoden erweitert wurde. Im Sommer bietet der Garten schmackhafte Kräuter in Hülle und Fülle, doch im Winter muss man in der Küche auf das zurückgreifen, was die Lebensmittelgeschäfte hergeben. Dabei ist das Haltbarmachen von Kräutern recht einfach und gibt die Möglichkeit, ganz individuelle Geschmackserlebnisse zu kreieren, selbstgemachte, liebevolle Geschenke zu überreichen und immer Kräuter aus dem eigenen Garten zur Hand zu haben. Es können übrigens nicht nur selbst kultivierte Kräuter aufbewahrt werden, sondern auch (bei entsprechender Fachkenntnis) besonders aromatische Wildkräuter. Je nach Art der Konservierung eignen sich die verschiedenen würzigen Pflanzen sowohl zur Verfeinerung gekochter Speisen, als auch für Salate, Dressings, Dips oder Smoothies.

Zwei wichtige Regeln für die Konservierung von Kräutern

  • Nach der Ernte oder dem Kauf sollten Kräuter möglichst schnell verarbeitet werden, da sie sonst ihre Aromen verlieren.
  • Unbedingt zu beachten ist, dass die Kräuter nur konserviert werden sollten, wenn sie gesund und vital sind. Abgestorbene und verdorrte Pflanzen oder Pflanzenteile sollten nicht zum Einsatz kommen. Auch Blätter oder Blüten, auf denen sichtbar Krankheiten zu sehen sind, werden nicht verwendet.

Kräuter einfrieren und Aroma erhalten

Gefrorene Kräuter begeistern vor allem durch ihr frisches Aroma, denn sie behalten viele ihrer Inhaltsstoffe.

Kräuter selbst einfrieren im Gefrierbeutel

Bekannt ist die Aufbewahrung der würzigen Pflanzen im Gefrierbeutel.

  • Die Kräuter sollten dafür trocken und sauber sein.
  • Sie werden gehackt und in Gefrierbeutel gefüllt.
  • Die Beutel sollten beschriften werden mit Inhalt und Fülldatum.

Es kann nicht nur eine Kräutersorte in einen Gefrierbeutel gegeben werden, diese Art des Haltbarmachens eignet sich auch für Kräutermischungen. Da die Würzpflanzen pur vorliegen, können sie auch für Salate eingesetzt werden.

Dekorative Kräuter formschön einfrieren

Der Nachteil des Einfrierens von Kräutern ist meist, dass sie ihr ansprechendes Aussehen verlieren. Für Suppen oder andere gekochte Gerichte ist dies nicht wichtig, denn das Aroma zählt. Mit einem kleinen Kniff eignen sich manche Würzpflanzen jedoch auch für das formschöne Einfrieren, so dass sie ihren dekorativen Zweck ebenfalls erfüllen können.

  • Hierfür werden Kräuter gewählt, die auch am Zweig eingefroren werden können, wie der Thymian oder Lorbeer.
  • Die vorsichtig gereinigten Kräuter werden auf ein kleines Tablett oder einen Teller ausgebreitet und in die Tiefkühltruhe gestellt. So behalten sie ihre Form.
  • Wenn sie gefroren sind, kann man sie zusammennehmen und in einen geeigneten Behälter füllen.

Für diese Art des dekorativen Kräutereinfrierens benötigt man jedoch etwas Platz in der Tiefkühltruhe. So lässt sich auch ein Bouquet garni herstellen. Für die Kräutersträußchen werden verschiedene Kräuter am Zweig zusammengebunden und eingefroren.

Kräuterwürfel selbst herstellen

Damit sich die aromatischen Kräuter nach dem Einfrieren praktisch portionieren lassen, gibt es einen einfachen Trick:

  • Kräuter putzen und klein schneiden
  • In Eiswürfelbehälter geben (ungefähr ein Viertel der Eiswürfelform füllen)
  • Mit etwas Wasser auffüllen
  • Tieffrieren

Als Eiswürfel eingefroren lassen sich die schmackhaften Kräuter ganz leicht in kleinen und größeren Mengen nutzen. Sie können einfach zum Ende der Garzeit zu den Gerichten gegeben werden und lösen sich dort langsam auf. Besonders lecker sind die Kräuter-Eiswürfel übrigens auch, wenn verschiedene Kräuter miteinander vermischt werden.

Welche Kräuter eignen sich zum Einfrieren?

Im Allgemeinen können vor allem die Kräuter eingefroren werden, die sich nicht besonders gut trocknen lassen. Zum Einfrieren eignen sich weniger empfindliche Kräuter wie SalbeiDillLiebstöckelKorianderOregano, Fenchelblätter, KerbelEstragon oder Schnittlauch und Petersilie(die glatte Variante ist nach dem Einfrieren aromatischer). Minze kann eingefroren werden, sollte aber nicht vorher gehackt, sondern als intaktes Blatt aufbewahrt werden. Basilikum kann beim Einfrieren braun werden und seine Aromen einbüßen. Die Haltbarkeit der auf diese Weise aufbewahrten Kräuter kann bei bis zu einem Jahr liegen.

Kräuter trocknen – die klassische Methode

Die wohl bekannteste und traditionellste Art um Kräuter zu konservieren ist das Trocknen.

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Das Trocknen von Kräutern sollte möglichst schonend durchgeführt werden. Temperaturen von über 40°C sollten vermieden werden

  • Die Kräuter werden geputzt und vorsichtig getrocknet (beispielsweise durch das Abtupfen mit einem Stück Küchenrolle). Wenn man sich sicher ist, dass die Pflanzen nicht verunreinigt sind, müssen sie nicht gewaschen werden.
  • Besonders ansprechend wirken die Kräuter, wenn sie in ein Sträußchen zusammengefasst werden. So lassen sie sich auch einfacher handhaben. Bis zu zehn Zweige können in so einem Bouquet garni verbunden werden, dickere Sträuße können eventuell nicht richtig trocknen und beginnen zu schimmeln.
  • Mit den Köpfen nach unten werden die Kräuter zum Trocknen aufgehängt. Geeignet ist ein warmer, luftiger und trockener Platz, der nicht direkt von der Sonne beschienen wird. Diese Art der Trocknung kann zwischen ein und zwei Wochen in Anspruch nehmen.
  • Sollen einzelne Blätter oder Blüten getrocknet werden, legt man diese am besten auf ein feines Sieb oder ein Gitter.
  • Wer die Kräuter schneller trocknen möchte, kann die Sträußchen auf einem Backblech auslegen und bei gut 30 °C Temperatur behandeln. Bei Temperaturen über 40 °C können die Kräuter ihre Aromen verlieren.
  • Die Ofentür sollte einen Spalt geöffnet bleiben.
  • Ob die Kräuter gut durchgetrocknet sind, lässt sich erkennen indem man die Blätter zwischen den Fingern reibt: zerbröseln sie, ist das Kraut gut durchgetrocknet.
  • Getrocknete Blätter und Blüten können am besten in Gläsern aufbewahrt werden, die das Licht nicht hindurch lassen.

Getrocknete Kräuter müssen, anders als die eingefrorenen Gewürze, in den Speisen mitgekocht werden um ihr Aroma entfalten zu können.

Welche Kräuter eignen sich zum Trocknen?

Getrocknet werden können unter anderem Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Majoran, Liebstöckel, Bohnenkraut, Salbei, Minze, Beifuß und Zitronenmelisse. Etwas weniger geeignet für das Trocknen sind Basilikum, Borretsch und Petersilie. Die getrockneten Kräuter können bis zu einem Jahr lang ihre Aromen behalten.

Kräuter einlegen in Öl oder Essig

Viele Kräuter eignen sich sehr gut für das Einlegen, denn die ätherischen Öle, die ihnen ihr Aroma verleihen, lösen sich im Fett gut.

Kräuteröl selber machen

Das Herstellen eines eigenen Kräuteröles ist einfach und eine praktische Methode um Kräuter zu konservieren. Zudem bieten ansprechend zusammengestellte Fläschchen einen dekorativen Wert und lassen sich hervorragend verschenken. Um Kräuteröl selbst herzustellen benötigt man:

  • Frische, gereinigte Kräuter
  • Schöne Flaschen mit Verschluss
  • Hochwertiges Öl (beispielsweise Olivenöl)
  • Weitere Zutaten nach Wunsch (beispielsweise Chilischoten, Pfefferkörner oder Knoblauch)

Die gewünschten Kräuter und ggf. weitere Zutaten werden in die Flasche gegeben und mit Öl aufgegossen. Dieses sollte alle Teile der Kräuter bedecken. Entweder kann das Öl die Kräuter nur leicht bedecken, dann stehen die Kräuter im Fokus, oder die Flasche wird voll mit Öl gefüllt. Die Flasche wird anschließend verschlossen und die Kräuter und Gewürze können nun dem Öl ein delikates Aroma verleihen. Dieses Vorgehen eignet sich übrigens auch für die Herstellung eines Kräuter-Weißweinessigs. Dieser ersetzt dann das Öl.

Welche Kräuter eignen sich zum Einlegen?

Für das Einlegen in Öl oder Essig eignen sich auch die zarteren Pflänzchen, die unter den anderen Konservierungsmethoden unter Umständen leiden können. Zum Einlegen geeignet sind beispielsweise Basilikum, Estragon, Dill, Oregano, Thymian und Salbei. Im Essig bleiben die Kräuter ganz, im Öl werden sie ein wenig zerkleinert um ihre Aromen besser abgeben zu können.

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