Rhododendronerde

Die richtige Erde ermöglicht ein saftig-grünes Blattwerk, farbenfrohe Blüten und ein gutes Wachstum. Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche. Für Rhododendren muss der Boden sauer, humusreich, kalkarm, locker und gut durchlüftet sein. Heutzutage gibt es auch Züchtungen, die auf kalkreichem Boden wachsen. Von diesen INKARHO-Hybriden soll aber hier nicht ausgegangen werden.
Der pH-Wert eines Bodens ist sehr wichtig für die Entwicklung von Pflanzen. Das hängt mit dem Nährstoffhaushalt zusammen. Rhododendren benötigen einen pH-Wert zwischen 4 und 5. Das und noch mehr wird mit einbezogen, wenn man seinem Rhododendron die beste Erde zur Verfügung stellen möchte.
Im Großen und Ganzen ist aber ein von vornherein geeigneter Boden besser, als jede Nachbesserung.

Was ist Rhododendronerde?

 
Anders, als man annehmen könnte, wird Rhododendronerde nicht vergraben. Da Rhododendron flachwurzelnd ist, geht es in den tieferen Schichten nicht um die besten Nährstoff-Bedingungen, wodurch das Einbringen dieser wertvollen Erde dort verschwendet wäre. Eine Verbesserung der unteren Schichten ist mit grobem Sand zu erreichen. Dieser erhöht die Durchlässigkeit und beugt Staunässe vor.
Rhododendronerde lässt sich als gebrauchsfertige Spezialerde käuflich erwerben oder auch zu Hause anmischen. Sie ist sehr locker, verklumpt nicht, speichert Feuchtigkeit, verhindert Staunässe und Wurzelfäule, ist gut für Wasser und Luft zu durchdringen und gibt den flachen Wurzeln des Rhododendron Stabilität.
Auch für andere Pflanzen ist die Rhododendronerde geeignet. Zum Beispiel können hervorragend Heidegewächse unter den Rhododendron gepflanzt werden. Auch sie fühlen sich hier sehr wohl.

Die Zusammensetzung

 
Früher enthielt Rhododendronerde häufig Hochmoortorf. Heute sind die jahrtausende Jahre alten Moore in Deutschland geschützt und die Hemmschwelle ist groß, diese einzigartigen Biotope für etwas wie „Blumenerde“ anzugreifen. Und es gibt zudem gute Alternativen.
Humus ist heute die Hauptzutat von Rhododendronerde. Außerdem finden sich häufig Rindenhumus, Holzfasern, Sand, Natur-Ton, Guano, Eisensulfat und NPK-Dünger (Stickstoff, Phosphat, Kalium). Das Düngemittel ist wichtig für die Nährstoffzufuhr. Es wird mit der Zeit von der Pflanze aufgenommen und muss regelmäßig (etwa nach drei Monaten) aufgefrischt werden. Dabei sind die Empfehlungen zum richtigen Zeitpunkt für die Düngung zu beachten.
Nach einer Weile sieht die oberflächliche Schicht Rhododendronerde, die zunächst einer Art Mulch gleicht, aus wie Humus. Und das ist sie dann auch.

Rhododendronerde selber mischen

 
Es gibt verschiedene Rezepte für gute Rhododendronerde. Wichtig ist beim selber mischen einerseits, dass der pH-Wert stimmt. Den pH-Wert regelmäßig zu überprüfen kann für die Pflanze die Rettung vor sehr harten Zeiten bedeuten. Dünger und Wasserqualität beeinflussen den Säuregrad der Erde teils stark. Andererseits müssen die wichtigsten Nährstoffe enthalten sein.
Früher war die Zusammensetzung oft wiefolgt: verrottetes Eichenlaub (für den pH-Wert), gut abgelagerter Kuhdung (für die Nährstoffe) und Torfmull (für die Auflockerung). Wie schon erwähnt, ist die Verwendung von Hochmoortorf heutzutage eher ungewöhnlich. Stattdessen kann man seine eigene Kompostmischung aus Rindenmulch, Hackschnitzel und Gartenkompost herstellen und diese mit Rinderdung oder Hornspänen ausbringen.

Beim Kauf...

 
...ist dringend auf die Angaben auf der Packung zu achten. Falls es keine Verwendungshinweise gibt oder Informationen über die Zusammensetzung fehlen, sollte lieber ein anderes Produkt gewählt werden.
Der Vorteil bei gekaufter Rhododendronerde ist der sehr verlässliche pH-Wert. Die Erde speichert optimal das Wasser und sichert die Nährstoffversorgung über mehrere Monate, was eine gute Voraussetzung für weiteres Wachstum der Pflanze ist.
Spezieller Rhododendron-Dünger kann die Aufgaben der Rhododendronerde übrigens auch übernehmen.
 
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  • „Torffreie“ Rhododendronerde

    Der Artikel ist zwar gut geschrieben, denn mehr denn je müssen unsere Moore geschützt werden. Wie die geschätzte Firma Schlüter schreibt, verwendet man heute keinen Torf mehr für Blumenerden.
    Dafür, dass unter passenden Produkten dann direkt Rhododendronerde mit „wertvollem“ Torf angeboten wird sollte sie sich schämen. Das überhaupt im Sortiment zu haben ist mehr als fragwürdig aber Wasser zu predigen und Wein zu trinken geht gar nicht. Es lebe der Raubbau an der Natur zu unserem Vergnügen! Sarkasmusmodus Aus.

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