Rosen in Topf und Kübel pflegen

Topfrose Princess Alexandra of Kent
Viele Rosen sind auch zur Bepflanzung von Kübeln und Töpfen geeignet.

Rosen gelten als die Königinnen unter den Blumen und sind sehr beliebt. Sie lassen sich im Garten pflegen, können aber auch auf der Terrasse oder dem Balkon das Auge ihres Gärtners erfreuen. Als Topfpflanze benötigt die Rose etwas Aufmerksamkeit um gesund und kräftig wachsen zu können, denn hier kann sie sich nicht selbst versorgen und ist auf die Pflege ihres Besitzers angewiesen. Für den richtigen Standort, die passenden Nährstoffe und eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr muss bei Rosen im Kübel gesorgt werden. Die größten Vorteile der Topfrosen sind die Möglichkeit, Pflanzen mit attraktiven Blüten auch auf Terrassen und Balkone zu bringen, sowie die Mobilität, die zu immer neuen Gartendesigns einlädt. Zudem können Rosen im Kübel auch an Stellen mit schlechter Bodenqualität gepflegt werden oder für zauberhafte Farbkleckse im Beet sorgen. Sie sind als Highlight zwischen verschiedenen Bodendeckern oder als zauberhafter Blickfang während einer Blühpause im Staudenbeet geeignet.

Schlüter’s Tipps für gesunde Topfrosen

Für die Kultivierung der Rosen in einem Kübel eignen sich vor allem gesunde und robuste Rosensorten, die keine weiten Ausläufer bilden. Beliebt für den Kübel ist unter anderem die historische Rose „Jacques Cartier“ mit ihrem betörenden Duft und den romantischen Blüten in sattem Rosa. Besonders regenfest mit üppig gefüllten dunkelroten Blüten ist die „Red Leonardo da Vinci“, die das Prädikat der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) besitzt. Doch es bieten sich noch viele weitere Sorten für die Pflege im Topf an, wenn einige Tipps beachtet werden:

1. Hohe Töpfe für Rosen

Rosen entwickeln ein Wurzelwerk, das tief in die Erde reicht. Der passende Topf für die Rose sollte möglichst hoch sein und den Wurzeln die Möglichkeit zur Entwicklung geben. Kübel ab einem halben Meter Höhe oder mehr sind eine gute Wahl. Auf den Umfang kommt es hingegen bei Rosen weniger an. Da dunkle Kunststoffkübel zu sehr aufheizen, können Töpfe aus Terrakotta eine gute Wahl sein. Sie sind zudem atmungsaktiv.

2. Standort für Topfrosen

Rosen mögen Sonne, doch es sollte vermieden werden, dass sich der Rosenkübel an sonnigen Tagen erhitzt. Dunkle Blüten können bei starker Sonneneinstrahlung sogar verbrennen, dies gilt es vor allem an Südwänden zu beachten.

3. Luft und Wasser für die Wurzeln

Die Wurzeln der Rosen benötigen nach dem Eintopfen Wasser und Luft. Die Erde im Topf sollte nie trocken sein, sonst kann die Rose beispielsweise mit Mehltau befallen werden. Am Boden des Rosenkübels sollten sich Löcher befinden, durch die überflüssiges Wasser ablaufen und die Luft zirkulieren kann. Andernfalls können die Wurzeln durch die Staunässe Schaden nehmen und faulen.

4. Kübelrosen brauchen Dünger

Für Rosen im Kübel ist eine regelmäßige Versorgung mit Nährstoffen durch Düngung nötig. Am besten werden hierfür ein Langzeit-Rosendünger und wöchentlich angewendeter Flüssigdünger kombiniert.

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5. Regelmäßig umtopfen

Kübelrosen sollten regelmäßig alle zwei Jahre umgetopft werden und einen größeren Container erhalten.

Rosen richtig in den Kübel pflanzen und pflegen

1. Wässern

Die Rosen sollten vor dem Einpflanzen in den Kübel samt ihres Ballens gewässert werden. Dafür werden sie so lange in einen mit Wasser gefüllten Eimer gestellt bis keine Blasen mehr aufsteigen.

2. Die richtige Erde wählen

Für den Kübel wird eine hochwertige, humushaltige Erde gewählt. Dem Substrat kann ein Vorratsdünger (wie Hornspäne) beigemischt werden. Geeignete Erden sind zum Beispiel:

3. Kübel für Rosen vorbereiten

Die unterste Schicht im Kübel sollten Tonscherben oder Kieselsteine bilden. Sie fungieren als Drainageschicht und verhindern, dass die Wurzeln die Ablauflöcher verstopfen.

4. In die Erde bringen

Auf die Drainageschicht wird das Substrat gegeben. Bei Bedarf kann ein Vlies zwischen Substrat und Tonscherben gelegt werden, damit die Erde nicht hindurch rieselt. Die Wurzeln dürfen im Kübel nicht abknicken. Die Veredelungsstelle der Rose sollte rund fünf Zentimeter unter der Erde liegen, damit sie vor äußeren Einflüssen geschützt ist.

5. Düngung von Rosen im Kübel

Zusätzlich zum Langzeitdünger sollten die Topfrosen von April bis Juli alle zwei Wochen einen Flüssigdünger erhalten um die Nährstoffversorgung zu sichern.

6. Kontrolle

Einmal die Woche sollten die Topfrosen auf Krankheiten untersucht werden, damit früh genug Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Da es ohnehin ratsam ist, welke Blätter und verblühte Blüten regelmäßig zu entfernen, können diese Aufgaben verbunden werden.

Rosen in Topf und Kübel richtig überwintern

In der kalten Jahreszeit muss die Rose vor dem Frost geschützt werden, vor allem die Wurzel ist empfindlich. Die einfachste Lösung für das Überwintern einer Rose ist es, sie in einen kühlen Raum ohne Frost zu stellen. Da nicht jeder Gärtner diese Möglichkeit hat, kann der Kübel auch mit der bekannten Luftpolsterfolie umwickelt werden. Im Anschluss wird Jutestoff um den Topf gebunden, mit dem Gewebe werden auch die Äste der Pflanze geschützt. Diese können sonst an sonnenreichen Frühlingstagen zu früh austreiben oder durch eisige Winde in Mitleidenschaft gezogen werden. An einem geschützten Ort, zum Beispiel an der Hauswand, kann die Topfrose dann auch frostige Temperaturen überstehen. Im Frühjahr zwischen Februar und April sollten die Zweige der Pflanze dann je nach Sorte stark zurückgeschnitten oder gekürzt werden.

Krankheiten von Rosen im Kübel

Eine gute Pflege am richtigen Standort ist die beste Vorbeugung gegen Rosenkrankheiten. Dennoch gibt es ein paar typische Erkrankungen, die die Pflanze bekommen kann:

1. Echter Mehltau

Das Schadbild des echten Mehltaus

Das Schadbild des echten Mehltaus

Der Echte Mehltau befällt die Topfrosen vor allem in warmen, schwülen Sommern. Er kann am weißlichen Belag auf der Oberseite der Laubblätter erkannt werden (Stiele und Knospen können jedoch auch betroffen sein). Vorbeugend sollte auf eine zu hohe Gabe von stickstoffreichen Düngern verzichtet werden. Eine Brühe aus Schachtelhalm soll auf biologischem Wege einer Infektion entgegen wirken. Ist eine Pflanze bereits am Echten Mehltau erkrankt, können Schwefel-Präparate oder Fungizide zum Einsatz kommen. Ein Beispiel hierfür ist:

2. Sternrußtau

Das Schadbild des Sternrusstaus

Das Schadbild des Sternrusstaus

Grauschwarze, ausgefranste Flecken mit gelblicher Randfärbung auf den Blättern weisen auf eine der häufigsten Rosenkrankheiten hin: den Sternrußtau. Dieser Pilz ist vor allem bei kühlem und feuchtem Wetter an den Pflanzen zu finden und kann dazu führen, dass die Rosen ihre Blätter abwerfen. Für die Bekämpfung sollten befallen Blätter abgenommen werden. Um auf biologische Weise gegen den Pilz vorzugehen, kann eine Knoblauchbrühe zum Einsatz kommen. Im Gartengeschäft gibt es zudem verschiedene Fungizide gegen den Sternrußtau.

Ein Beispiel ist:

3. Rosenrost

Das Schadbild des Rosenrosts

Das Schadbild des Rosenrosts

Finden sich auf den Blättern der Topfrose rostrote Flecken, ist die Pflanze vom Rosenrost befallen. Um einem Befall vorzubeugen, sollten die Rosen gut vom Wind durchlüftet werden können, denn der Rosenrost tritt vermehrt bei Feuchtigkeit auf. Ein im Handel befindliches Mittel zur Behandlung der Erkrankung ist:

45 Kommentare

  • Karl-Heinz Bayer sagt:

    Hallo Gärtnerei Schlüter
    habe eine Stammrose im Topf diese blüht schon den ganzen Sommer
    allerdings nur auf einer Seite . Meine Frage an Sie woran kann das liegen?
    Blattwerk und Zweige sind nach meiner Ansicht gesund.
    Dünger bekommt sie auch regelmässig einmal pro Woche.
    Mit freundlichen Grüssen
    Karl-Heinz Bayer

    • Antonia sagt:

      Sehr geehrter Herr Bayer,
      vielen Dank für Ihre interessante Anfrage. Das erste was mir da in den Sinn kommt, sind wilde Triebe. Bitte suchen Sie einmal nach der Austrittsstelle am Stamm der Rose. Ist diese unterhalb der Veredelungsstelle, sind es wilde Triebe. Die Belaubung müsste sich dann auch in der Farbe von der Hauptsorte unterscheiden und eventuell auch eine andere Blattanzahl pro Trieb vorweisen (meist sieben, trifft aber je nach Sorte der Rose nicht immer zu). Wenn Sie Wildtriebe ausschließen können, kann ein leichter Rückschnitt der befallenen Triebe eine Neubildung anregen, aber ob Sie damit dieses Jahr noch zum gewünschten ziel gelangen, hängt wiederum von der Sorte ab. Im Zweifel können Sie uns gerne ein Bild per E-Mail an versand@garten-schlueter.de zukommen lassen. Wir betrachten die Pflanze und geben Ihnen dann gerne einen Ratschlag.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team Garten Schlüter

  • Marianne Stolz sagt:

    Hallo habe eine frage : habe im letzten Jahr ein Rosenbäumchen bekommen habe es zurückgeschnitten aber es treibt nix . Sondern null nur noch der Stamm.??

    Ist so schade hatte letztes Jahr so schön geblüht.
    Was kann ich tun.??
    oder gleich ein neues kaufen.??

    lieben Gruß Marianne aus Freiburg

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Stolz,

      leider klingt das nicht besonders gut. Eventuell ist die Veredelung der Rose erfroren. Haben Sie den Stamm und die Veredelung für Frost geschützt? Wenn sich jetzt Anfang Mai noch nichts neues zeigt, kann man leider nur austauschen. Gerade bei Stammrosen ist der Winterschutz besonders sichtig, da die Veredlung nicht wie bei Strauchrosen etc. kurz unter dem Boden, sondern am oberen Ende des Stamms ist.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Team Garten Schlüter

  • Corinna F. sagt:

    Hallöchen,

    ich habe vor 2 Wochen 2 Stammrosen ‚Landora‘ in Töpfe gepflanzt und schon jetzt Probleme. Die Rosen haben beide gelbe Blätter und gleichzeitig obere Triebe, die sehr schlaff aussehen. Letzteres ist wohl klar, es mangelt an Wasser. Laut meiner Internetrecherchen, sind gelbe Blätter allerdings ein Anzeichen für Staunässe, was unmöglich ist.
    Krankheiten haben die beiden soweit nicht – Keine schwarze Flecken, werden gegen Mehltau etc. gespritzt, keine Läuse, absolut nichts…
    Mein Erdsubstrat ist gewöhnliche Blumenerde mit einem Düngergehalt von 4-6 Wochen, aber das darf ja kein Problem sein. Die Rosen bekommen keine Mittagssonne, sondern erst ab ca. 14:0 Uhr. Ansonsten ist es an dem Standort oft (sehr) windig.

    Ich bin verzweifelt… 🙁
    Grüße

    • Antonia sagt:

      Hallo,

      ich glaube das Zauberwort in diesem Fall ist Spätfrost. Gerade Rosen im allgemeinen sind an frischen Trieben meist sehr Empfindlich gegen frostige Temperaturen. Zudem ist gerade bei Stammrosen der Winterschutz besonders wichtig, da die Veredelungstelle nicht wie bei anderen Rosen unterhalb der Erde, sondern am oberen Ende des Stamms liegt. Wenn diese Veredelung einen Frostschaden bekommt, ist die Pflanze meist nicht mehr zu retten. In Ihrem Fall würde ich etwas Zeit ins Land gehen lassen, lediglich die gelben Teile würde ich entfernen, damit die Rose neu austreibt.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Team Garten Schlüter

  • Ernst Luger sagt:

    Hallo Gärtnerei Schlüter, Sehr geehrte Frau Antonia, gerne möchte ich Ihren Fachmänischen Rat in anspruch nemen und häte einige Fragen. Wenn ich einen
    Rosenbaum vom Garten in einen Topf unm setze muss ich dan die Wurzeln zurück
    schneiden? wi lange kan ich eine Topfrosen im Topf belassen ohne die Topferde aus zu tauschen? durch den Spätfrost im anfan April sind dei meisten Treibspitzen der Edelrosen abgefrohren und treiben bei mir erst jetzt neu aus was könte ich ihnen
    als zusatz Dünger geben um die Rosen zu stärken das sie sich kräftig erholen.
    Mit freundlichen Grüßen Luger Ernst

    • Antonia sagt:

      Hallo Herr Luger,

      vielen Dank für Ihre Fragen, sehr gerne helfen wir Ihnen dabei. Beim Umpflanzen gilt, desto mehr Wurzelwerk mit umzieht, desto einfacher ist es für die Pflanze sich weiter mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Am leichtesten machen Sie es Ihrer Rose, wenn Sie diese in der Blattlosen Zeit versetzen. Ein leichter Rückschnitt der Wurzeln ist dennoch möglich. Bedenken Sie bei der Rose, das diese tief wurzeln und damit der Topf ausreichend große gewählt werden muss.

      Das Spätfröste neue Triebe erwischt haben, ist gerade in diesem Jahr besonders häufig vorgekommen. Da Ihre Rose neu austreibt, hat sie keinen größeren Schaden genommen und wird sich aus eigener Kraft erholen. Wenn Sie Ihrer Rose etwas gutes tun wollen, sollten Sie diese einem Pflanzenstärkungsmittel versorgen, dadurch wird die Blattgesundheit angeregt und der Pilzbefall deutlich reduziert. Mögliche Mittel sind zum Beispiel:

      Garten Schlüter´s Excello Basis Kupferdünger
      Neudorff-Vital Rosen-Pilzschutz
      Neudorff Homöopatisches Rosen-Elixier

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr Team Garten Schlüter

  • Ernst Luger sagt:

    Sehr gehrte Frau Antonia in meinem Rosengarten auf einen Quatratmeter 9 Rosestöcke gepflanzt, würde es die Rosen stärken wenn ich 2 Säcke neue Rosenerde eimisch oder wie könnte mann sonst die alte Erde werbessern.
    Mit freundlichen Grüßen Luger Ernst

    • Ernst Luger sagt:

      Sehr gehrte Frau Antonia in meinem Rosengarten habe ich auf einen Quatratmeter 9 rosenstöcke gepflanzt, würde es die Rosen stärcken wenn ich 2 Säcke a, 40 Liter neue Rosenerde einmische, oder wie könnte ich sonst die Alte Erde im Rosen Beet
      Verbessern.
      Mit freundlichen Grüßen Luger Ernst

      • Antonia sagt:

        Lieber Herr Luger,

        vielen Dank für Ihre Mail.

        Das können Sie natürlich auch mit Rosenerde erreichen. Ansonsten kann man auch gerne guten Kompost mit untermengen. Ebenso wäre das Untermengen von Hornspäne empfehlenswert. Eine Mischung aus allem und zusätzlich eine regelmäßige Gabe von Rosendünger jetzt während der Vegetationsperiode und Ihre Rosen werden es Ihnen danken!

        Wir wünschen Ihnen viel Freude an Ihren Rosen,

        Ihr Garten Schlüter Team

  • Stephanie Wawrowicz sagt:

    Hallo… ich habe eine Topfrose, allerdings weiß ich keinen Namen. Sie hat den Winter gut überstanden, hatte jede Menge Blüten aber jetzt kommen keine Triebe mehr nach. Die Blätter sehen gesund aus, Standort und Nahrungszufuhr sind, glaube ich auch nicht das Problem. Woran kann es liegen? Danke…

    • Antonia sagt:

      Liebe Frau Wawrowicz,

      vielen Dank für Ihre Mail.

      Aus der Ferne beurteilt hört sich das nicht so schlimm an.
      Häufig reagieren Pflanzen auf starke Temperaturschwankungen oder eben auch auf hohe Temperaturen mit Wachstumsstockungen. Gerade wenn die Pflanze im übrigen gesund und vital ist, scheint dies schon alles zu sein. Beobachten Sie die Pflanze weiterhin. Um zu testen, ob die Sorte noch willig wächst und sich verzeigt kann man auch einen unauffälligen Zweig ein wenig einkürzen und so mal gucken, ob das das Wachstum anregt.
      Haben Sie die Sorte denn das erste Jahr? Es gibt ja auch noch einige Rosen, die Ihre Hauptblüte im Juni haben und dann nur ganz vereinzelt noch mal ein Blütchen bekommen. Nur bei den öfterblühenden Sorten ist den ganzen Sommer immer wieder mit Blüten zu rechnen.

      Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und wünsche Ihnen dann erst einmal ein schönes Rosenjahr!

      Ihr Garten Schlüter Team

  • Maria Fischer sagt:

    Liebes Schlüter-Garten-Team, ich habe seit Jahren die Zwergrose Clementine im Balkonkasten, umgeben von anderen Pflanzen. Sie gedeiht dort wunderbar. Jetzt ist sie aber von Sternrußtau befallen und sieht sehr mitgenommen aus, sodass ich sie gerne herausnehmen, sie abseits gesund pflegen und durch eine gesündere ersetzen möchte. Ich fürchte aber, diese könnte sich durch die Erde infizieren. Zwar steht sie getrennt in einem eigenen Topf in der Erde, aber die anderen Pflanzen – eine blaue Mauritius und eine weisse Nimesia sind in voller Blüte und ich kann dort nur die Oberschicht der Erde entfernen. Gibt es ein Mittel mit dem man die Erde desinfizieren kann, z.B. jm Giesswasser? Oder wirken die von Ihnen genannten Mittel auch in der Erde?
    Mit freundlichen Grüssen
    Maria Fischer

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Fischer,

      dieses Problem tritt leider ab und zu auf. Sternrußtau ist eine Blattkrankheit, die vor allem bei zu dichtem Stand auftritt. Es könnte schon mal helfen ,wenn Sie eine Rose entfernen, weil evtl. zu wenig Luft und Licht an die Clementine gelangt. Sie müssen aber keine Angst haben, dass die nächste Rose direkt auch wieder befallen wird, denn Sternrußtau kommt nicht aus dem Boden. Dennoch schauen Sie, dass die Pflanzen nicht zu dicht wachsen.
      Zur Bodenentseuchung haben wir kein Mittel, aber das brauchen Sie in diesem Fall auch nicht.
      Herzliche Grüße
      Team Garten Schlüter

  • Claudia Gördes-Minister sagt:

    Hallo, ich habe letzten Herbst 3 neue wurzelnackte Rosen in große Kübel zusammen mit Frühlingsblühern (Tulpen, Narzissen und Krokussen) gepflanzt. Es waren alles sehr kräftige Pflanzen. Eine ist völlig abgestorben und die anderen 2 treiben nicht richtig aus und sehen ganz kümmerlich aus. Vertragen sich Rosen nicht mit Zwiebelpflanzen?
    Liebe Grüße Claudia Gördes-Minister

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Gördes-Minister,

      es gibt keine nachgewiesenen Probleme bei einer Pflanzung mit Rosen und Blumenzwiebeln, in den Garten-Beeten wird ja auch so gepflanzt. Es kann sein, dass die Rosen mit der Erde nicht ganz klar kommen. Ansonsten sollten Sie auch mal versuchen mit etwas organischem Dünger wie bspw. Hornspäne zu düngen.
      Herzliche Grüße
      Team Garten Schlüter

  • Karola Siegmund sagt:

    Hallo, ich habe im 4.Jahr eine Rose im Topf im Garten stehen. Die ersten 2 Jahre mit Morgensonne, blühte zwar recht gut aber brauchte enorm viel Wasser, Blätter hingen ständig!
    Im 3.Jahr mit Nachmittagssonne, Ergebnis prachtvolle Blütenentwicklung.
    Im 4.Jahr am gleichen Standort, Nachmittagssonne, nur 2 spärliche Blüten, trotz regelmäßiger Düngung.
    Im Topf haben sich selbst jede Menge Veilchen entwickelt, welche auch immer prachtvoll blühten, in diesem Jahr keine Blüte???
    Was mache ich verkehrt???
    Mit herzl. Grüßen Karola Siegmund

    • Antonia sagt:

      Hallo Karola,

      vielen Dank für deine Frage. Hast du über die Jahre den Kübel der Pflanze angepasst oder ist es immer noch der gleiche Kübel wie im ersten Jahr? Es passiert nämlich folgendes; die Wurzeln wachsen in einem Gefäß in den vorgegebenen Platz und können sich nicht weiter ausbreiten. Dabei wird die Erde von den Wurzeln fast komplett verdrängt. Dies hat zur Folge,dass der Dünger den du immer wieder gegeben hast nicht in der Erde gespeichert wurde, sondern schnell wieder ausgewaschen wurde. Ich würde dir empfehlen, neue Rosenerde und einen größeren Kübel zu nehmen und die Rose einmal etwas zurückschneiden.
      Viel Erfolg
      Dein Garten Schlüter Team

  • Ruth sagt:

    Guten Tag, da die Ramblerrose auch im Kübel sehr groß werden kann, meine Frage, wie weit ich diese zurückschneiden muss. Wenn sie beispielsweise 250cm hoch ist, wie weit soll der Schnitt erfolgen? Desto mehr ich abschneide, um so kleiner bleibt sie dann? Wie wäre es für die Pflanze am optimalsten? Danke fürs Feedback.

  • Frau Hülsdonk sagt:

    Guten Abend
    ich finde Ihre Seite sehr gut und auch sehr hilfreich…
    habe im Moment mit meinen Rosen keine Probleme,
    werde mich aber bei Ihnen auf Ihrer Seite melden, wenn
    ich Hilfe brauche….bis dahin viele Grüße

  • Sandra sagt:

    Liebes Gartenteam,

    ich habe vor zwei Wochen eine Apfelrose gekauft, sie sah gesund aus, jetzt werden ihre Blätter aber gelbgrün und fallen ab. Darüber hinaus finden sich an der Blattunterseite kleine hellbraune, aber auch schwarze „Körnchen“ und hier und da weiße, ganz kleine Insekten – verträgt es die Rose, wenn ich zeitgleich ein Pilzmittel und ein Insektenschutzmittel aufbringe?
    Umgetopft habe ich sie noch nicht.

    Danke schon mal
    Ein Rosen-Neuling

    • Antonia sagt:

      Hallo,
      die Hellbraunen „Körnchen“ wurden wir als Rost identifizieren. Schauen Sie einmal in den Beitrag Rost an Rosen, ob das Bild übereinstimmt. Ebenso können Sie auch einmal den Beitrag Rosen Schädlinge einsehen, ob die weißen Insekten eventuell die Rosenzikaden sind.

      Mögliche Mittel sind:
      Gegen Rost Celaflor Saprol
      Gegen Zikaden Celaflor Careo

      Achten Sie bitte auf die Dosierung, dann sollte es auch bei jungen Rosen keine Probleme geben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team Garten Schlüter

  • Ursula sagt:

    Liebes Gartenteam,

    ich habe dieses Jahr 2 Zwergrosen in einen großen Pflanztopf.
    Anfangs prächtiger Wachstum mit Blütenbildung. Vor ca 14 Tagen wurden die Rosen mit einem Langzeitdünger (Pulver ) versorgt. Seit einigen Tagen sind die Blätter gelb/ braun und fallen ab . Die obere Erdschice war relativ trocken . Kann dies Hitzeschäden / Wassermangel oder doch mal zuviel Wassergabe sein ?
    Muß ich die Rosen jetzt weg werfen oder wie kann ich die noch retten ?
    Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe- und sommerliche Grüße

    • Antonia sagt:

      Hallo Ursula,
      ich glaube Sie brauchen sich keine zu großen Sorten machen. Ich gehe davon aus, dass das Pflanzgefäß eine Entwässerung hat? Dann ist eine Überwässerung unwahrscheinlich. Das Bild passt zu einer zu geringen Bewässerung. Bei den aktuellen Temperaturen ist eine tägliche Bewässerung nötig. Sollte es nicht möglich sein, täglich zu bewässern, ist auch die Hilfe durch eine automatische Bewässerung möglich. Hierzu haben wir gerade ein ganz neues Produkt aufgenommen, was super funktionieren soll. Schauen Sie sich einmal Blumat an.

      Die Beschreibung passt auch gut auf den falschen Mehltau. Schauen Sie gerne in den Beitrag Mehltau an Rosen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team Garten Schlüter

  • Dettling Erika sagt:

    Guten Tag, ich habe letztes Jahr Rosen im Topf geschenkt bekommen. Zuerst blühten sie wunderbar. Dann bekamen sie schwarze Flecken und die Blätter fielen ab. Den Winter haben sie gut überstanden und blühten bereits anfang Juni. Plötzlich wieder viele Flecken und keine Blüten mehr. Ich habe die Rose zurückgeschnitten und die welken Blätter weggenommen. Nun gibt es Anzeichen, dass die Rose wieder blühen könnte… Wie muss ich nun vorgehen?
    Freundliche Grüsse
    E. Dettling

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Dettling,
      Ihre Rose scheint etwas anfällig für Mehltau zu sein, dieses ist in feuchten Jahren häufig der Fall. Wir können Ihnen nur empfehlen eine Spritzung gegen Mehrltau vorzunehmen, damit die Belaubung nicht jedes Jahr abgeworfen wird. Hierfür eignet sich zum Beispiel Saprol von Celaflor, mit dem unsere Kunden gute Erfahrungen gemacht haben.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team Garten Schlüter

  • Nicole sagt:

    Ich habe eine Edelrose in einen großen Kübel gepflanzt und bin auf der Suche nach einer winterharten Unterpflanzung. Nun würde ich gerne wissen, ob ich auch Erdbeeren mit in den gleichen Topf pflanzen könnte. Vertragen sich diese beiden Pflanzen in einem Topf? Bei Kräutern habe ich die Bedenken, dass diese ja eher mageren Boden wünschen, im Gegensatz zu Rosen.

    • Antonia sagt:

      Hallo,
      Erdbeeren sollten mit der Erde zurecht kommen. Achten Sie lediglich im Winter auf einen ausreichenden Winterschutz, dieses sowohl für die Rose, als auch für die Erdbeeren.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team Garten Schlüter

  • Hallo zusammen,
    Habe vor einigen Monaten in einen großen Kübel eine Patio-Rose mit Bodendeckerrosen eingepflanzt. Seit Monaten ein echter Blickfang mit tollen Blüten. Doch nun habe ich an vielen Stellen von beiden Pflanzen Rost an den Blattunterseiten entdeckt. Nach Internetrecherche habe ich nun viele angefallenen Blätter und Triebe weggeschnitten, teilweise sogar sehr tief und anschließend eingesprüht mit einem Mittel gegen Pilz. War das falsch? Weil man ja sagt, dass ein Rückschritt erst im Frühjahr erfolgen sollte? was sollte ich ab sofort beachten? Und wie ist der richtige Rückschnitt bei Patrio-Rosen vorzunehmen?
    Eine weitere Frage habe ich auch zu der Pilzerkrankung…. Meine Nachbarin direkt nebenan auf ihrer Terrasse hatte diesen Befall an ihrer Klettereisen und hat hier keine Behandlung vorgenommen… Mein Kübel steht vielleicht nur 2 m von ihrem entfernt… Kann hier eine Ansteckung erfolgt sein????? Freue mich sehr auf Ihre Antwort. Lg

    • Antonia sagt:

      Hallo,
      vielen Dank für die Anfrage. Pilzerkrankungen sind an Rosen dieses Jahr besonders häufig vertreten. Viel Feuchtigkeit und warme Luft begünstigen die Entstehung von Pilz. Jede Rosen-Sorte kommt mit dieser Belastung anders zurecht, eine Sorte ist empfindlicher als eine andere und eine Kann sich selbst heilen, wo andere etwas Hilfe benötigen. Das der Pilz von der Nachbarrose übergesprungen ist, ist möglich, aber nicht zwingend der Fall.

      Ihre Strategie die befallenen Teile herauszuschneiden ist richtig, so verhindern Sie eine weitere Ausbreitung. Wichtig hierzu ist es, das Sie die Abschnitte nicht in den Kompost bzw. in die Biotonne geben, da Sie sich so den Pilz über gekaufte Erde wieder in den Garten holen können. Geben Sie die Abschnitte in den Restmüll, dieser wird in der Regel verbrannt.

      Da die Rose anscheinend etwas anfällig für den Pilzbefall ist, ist eine präventive Spritzung sinnvoll. Zusätzlich kann auch ein Mittel zur Stärkung der Pflanze eingesetzt werden. Hierfür kann ich Ihnen beispielhaft unseren Excello Basis Kupferdünger empfehlen, dieser steigert die Blattgesundheit der Pflanzen.

      Das Herausschneiden ist um diese Jahreszeit unproblematisch, was Sie meinen ist ein durchgehender Rückschnitt der gesamten Pflanze, dieses sollte tatsächlich erst im Frühjahr geschehen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr Team Garten Schlüter

  • A. Rügner sagt:

    Hallo Antonia,
    ich denke, ich habe gerade einen argen Fehler begangen: habe seit 2- 3 Jahren eine Kübelrose (könnte eine Frederic Mistral sein). Sie erholt sich nach insbesondere im Frühjahr ausgeprägtem Mehltaubefall jedesmal und blüht 2 x im Jahr – und duftet!
    Nun habe ich sie versehentlich heute (und nicht im Frühjahr!) ziemlich radikal zurückgeschnitten. Erst nur ein paar schwächere Triebe, dann mehltaubefallene neue Knospen und Blätter, und am Schluss war die Rose praktisch kahl. Die Gesamthöhe der Pflanze insgesamt wurde nur um ca 10 cm gekürzt und beträgt nun ca. 70-80 cm.

    1. Was kann ich jetzt tun, dass meine Kübelrose den Winter überlebt?? Oder ist es schon zu spät?
    2. Was könnte ich im Frühjahr gg. den hartnäckigen Mehltau tun?

    Vielen Dank im Voraus von Andrea

    • Antonia sagt:

      Hallo Andrea,

      ein Rückschnitt im Herbst ist kein Beinbruch. Wenn die Rose noch 70-80cm misst, ist sie ja nicht radikal zurück geschnitten worden. Die Rose wird den Winter so überstehen, da sehe ich keine Gefahr. Da Sie anscheinend seit Jahren im Frühjahr Mehltau verzeichnen, empfehle ich eine regelmäßige Behandlung der Rose gegen Mehltau durchzuführen. Es gibt leider Sorten die schneller befallen sind als andere Sorten. Wichtig ist ein relativ sonniger und gut belüfteter Ort, damit die Blätter nach Regen abtrocknen können und dem Pilz keine Chance lassen. Ein geeignetes Mittel gegen Mehltau ist Saprol von CELAFLOR. Dieses kann vorsorglich und bei akutem Befall angewendet werden. Zusätzlich kann der Rose noch Excello-Basis-Kupferdünger gegeben werden, durch dieses Mittel wird die Blattgesundheit und Resistenz gefördert.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antonia
      Team Garten Schlüter

  • A. Rügner sagt:

    hallo antonia,
    warum bekomme ich keine antwort auf meine anfrage vom 13.09.2017?
    – inzwischen ist ein monat vergangen. wurde ich vllt. vergessen?

    mit freundl. grüßen
    a.rügner

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Rügner,

      für die Verzögerung entschuldige ich mich bei ihnen. Ich hatte die Antwort bereits geschrieben, habe es aber leider nicht abgeschickt. Nun habe ich es geschafft und hoffe das Sie damit ausreichend informiert sind.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antonia
      Team Garten Schlüter

  • Christa sagt:

    Hallo Antonia,
    Habe ein sehr schönes Rosenstämmchen im Topf. Muß das,wenn ich es im Winter einpacke gegossen werden? Kann es in der Sonne stehen bleiben oder eher im Schatten?
    Mit freundlichen Grüßen
    Christa

    • Antonia sagt:

      Hallo Christa,
      die Rose sollte gerne zwischendurch mal gegossen werden, wenn es frostfrei ist. Als Standort sollte lieber ein schattiger Ort gewählt werden, damit die Sonneneinstrahlung am Tage, in Kombination mit den tiefen Temperaturen, nicht der Rose schadet.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antonia
      Team Garten Schlüter

      • Heidi Klohe sagt:

        Hallo, ich bräuchte auch mal Hilfe. Bin hier neu in diesem Portal und weiß auch gar nicht damit umzugehen, ich schreib einfach mal.
        Aus Platzgründen muss ich eine Rose aus dem Beet in einen Topf umsetzen.
        Meine Frage ist, ob ich dies jetzt vor dem Winter, oder besser im zeitigen Frühjahr mache. Denke dass die Rose vielleicht Erde einen besseren Winterschutz hat ?
        Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen, bzw. eine Tipp geben kann.
        Lieben Dank schon mal im Voraus.
        Heidi K.

        • Antonia sagt:

          Hallo Frau Klohe,
          wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich bis ins Frühjahr warten. Dann einfach die Rose etwas zurückschneiden, umpflanzen und bis zum Winter wieder einwurzeln lassen. Bei Rosem im Topf bitte immer an Wasser und Dünger denken.
          Mit freundlichen Grüßen
          Antonia
          Team Garten Schlüter

  • Heidi Klohe sagt:

    Hallo, ich muss aus Platzgründen eine Rose aus dem Beet in einen Topf umsetzen.
    Meine Frage ist, ob ich dies jetzt vor dem Winter, oder besser im zeitigen Frühjahr mache.
    Vielleicht hat die Pflanze in der gewohnten Erde einen besseren Winterschutz.??
    Wäre schön, wenn Sie mir dazu Ihre Meinung geben würden.
    Dank vorab.
    Heidi

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Klohe,
      wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich bis ins Frühjahr warten. Dann einfach die Rose etwas zurückschneiden, umpflanzen und bis zum Winter wieder einwurzeln lassen. Bei Rosem im Topf bitte immer an Wasser und Dünger denken.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antonia
      Team Garten Schlüter

  • Wo bekomme ich einen topfschutz zb Folie öder Jute

  • Luise Mikamann sagt:

    Ich wusste gar nicht das, die Wurzeln auch Luft brauchen! Ich habe auch eine wichtige Frage: gibt es eine Formel für wie viel Wasser meine Blumen und Rosen trinkt?

    • Antonia sagt:

      Hallo Frau Mikamann,
      eine richtige Formel ist mir nicht bekannt, aber der Bedarf hängt von mehreren Fakturen wie Regen, Sonne, Boden, Standort, Sorte und alter der Rose ab.
      Mit freundlichen Grüßen
      Antonia
      Team Garten Schlüter

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